JUDO
der sanfte Weg
Siegen durch Nachgeben

Judo ist ein Kampfsport bei dem es das Ziel ist den Gegner zu besiegen, ohne Ihn dabei zu Verletzen.
Überhaupt gilt beim Judo die besondere Verantwortung für den Partner!!!
Judo fördert die körperliche und geistige Entwicklung, steigert das Selbstvertrauen, fördert die Konzentration und die Disziplin - und macht obendrein noch Spaß.

Wie funktioniert Judo?

Ziel ist es den Gegner auf den Rücken zu werfen, um nach Möglichkeit vom Kampfrichter dafür einen Ippon zugesprochen zu bekommen.

Beim Judo trägt man einen Kimono und ist barfuß.

Zunächst lernt die / der Judoka die sog. Fallschule bei der es darauf ankommt so zu Fallen daß es nicht weh tut...

Zur Verfügung stehen dem Judoka dabei Würfe, Festhalter, Hebel und Würger.

Würfe
Bei den Würfen kommt es darauf an, das Gleichgewicht des Gegners zu brechen bzw. zu unterlaufen, um Ihn anschließend zu Fall zu bringen.

Festhalter
Bei den Festhaltern kommt es darauf an den Gegner möglichst 25 sek. mit dem Rücken am Boden zu fixieren.

Hebel
Hebel dürfen erst ab 11 Jahren angewendet werden und gelten dem Ellbogengelenk. (Ein Hebel gegen das Ellbogengelenk bereitet i.d. Regel recht frühzeitig Schmerzen, so daß es nur sehr selten zu Verletzungen kommt.

Würger
Gewürgt wird ab 13 Jahren - dabei gibt es keine ernsthafte Verletzung die auf das Würgen zurückzuführen wären.

Die Gürtelfarben
Es gibt im Judo verschiedene Gürtelfarben.

Die Judokämpfer fangen mit dem weißen Gürtel an - nach entsprechender Vorbereitung legen Sie die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel ab, weiter geht es mit dem gelben, gelb-orangen, orangen, orange-grün, grün, blau, und braunen Gürtel.
Der braune Gürtel ist der höchste Schüler Grad. Zum Erlangen des schwarzen Gürtels (1. Dan) muss man eine Prüfung ablegen.

Der 6. Dan - der rot-weiße Gürtel - wird nur für besondere Verdienste verliehen.

Der Gruss
Der Gruss ist ein überliefertes Zeichen der Achtung gegenüber dem Gegner. Gleichzeitig gilt er aber vor allem dem Trainer (sensei), dem Dojo, dem Judo, den Kampfrichtern und den Zuschauern. Man grüsst im Allgemeinen mit einer Verneigung auf zwei Arten: Aufrecht stehend oder am Boden kniend.

Das Dojo
Die Trainingsstätte des Judo wird „Dojo“ genannt, übersetzt: „der Ort, wo der richtige Weg gelehrt wird“.
Der Boden ist mit „Tatamis“; das sind Matten aus Reisstrohgeflecht (original) oder Kunstfasergewebe aneinandergereiht werden. Die Fläche einer Matte beträgt ca. 2x1m.